Reepschnur Meterware

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Du suchst Reepschnur Meterware? Dann bist du bei uns goldrichtig! Denn wir bieten eine große Auswahl an allen gängigen Reepschnüren in Deiner Wunschlänge. Von 1 Meter bis 120 Meter Länge. Wir haben was du suchst!

Reepschnur Meterware – Materialtypen

Reepschnur ist nicht gleich Reepschnur! Denn es gibt die hilfreichen Schnüre gleich aus drei verschiedenen Materialien. Sie alle haben etwas verschiedene Stärkenund Schwächen. Darüber sollte man Bescheid wissen. Somit kann man eine viel bessere Wahl abgestimmt auf den Ensatzzweck treffen.

Grund genug für uns, euch diese kurz und bündig vorzustellen.

Reepschnur Meterware – Polyamid / Nylon

Das Bild zeigt in den zwei oberen Bilddritteln eine Auswahl zum Produkt Reepschnur. Es sind vertikal neun Schnüre nebeneinander aufgereiht in den Farben: rosa, gelb, violett, schwarz, gelb-blau, rot-blau, schwarz, weiß und blau.
Standard Reepschnur Meterware besteht aus Polyamid (Nylon). Foto: beal

Polyamid, auch Nylon genannt, ist das häufigste Material bei Reepschnüren. Denn erstens ist dieses Material sehr günstig. Zweitens ist es sehr widerstandsfähig. Drittens dehnt sich Polyamid auch ganz gut. Die dynamischen Eigenschaften sind beispielsweise im Bergsport durchaus erwünscht. Denn so sind die Schnüre sehr gut knotbar.

Folglich ist es kein Wunder, dass wohl 75% aller verkauften Schnüre aus diesem Material sind.

Reepschnur Meterware – Kevlar a.k.a Aramid

Das Bild zeigt eine Seilrolle mit Reepschnur Meterware, im vorliegenden Fall einer schwarzen Kevlar Reepschnur.
Kevlar a.k.a. Aramid ist perfekt als Prusikschlinge bzw. für Sanduhren. Foto: Fixe Climbing

Der Hauptvorteil von Kevlar ist der hohe Schmelzpunkt. Deshalb ist dieses Material besonders für Prusikschlingen geeignet!

Ein Nachteil ist, dass wir Euch die Kevlar bzw. Aramid Reepschnüre nicht mit dem „Hitze-Seilschneider“ ablängen können. Deshalb bekommt ihr dieses Produkt mit einem Cutter geschnitten und mit Tape an den Enden umwickelt geliefert.

Denn die Kevlar Schnüre lassen sich nicht „durchschmelzen“. Dies ist auch der Grund weshalb es die ganz dünnen, Kevlar basierenden Hilfsseile nur in fixen Längen gibt.

Reepschnur Meterware – Dyneema

Dyneema hat ein paar tolle Eigenschaften. Erstens ist es extrem leicht. Zweitens hat es eine extrem hohe Schnittfestigkeit. Drittens nimmt es kein Wasser auf. All diese Eigenschaften machen es ideal für den alpinen Einsatz.

Das Bild zeigt schematisch eine Kern-Mantel Konstruktion. In einem horizontal liegenden Seilstück sieht man in schwarz-weiss die verflochtenen Kern Elemente, um welche sich ein schützender Mantel befindet.
Dyneema Reepschnure haben dieses Material nur im Mantel, der Kern ist immer Polyamid. Foto: Beal

Nachteil. Dyneema ist sehr glatt und schlecht zu verknoten. Ihr müsst hierfür unbedingt den doppelten Spierenstich beherrschen. Ansonsten können euch die Knoten „durchschlupfen“!

Dyneema Reepschnüre gibt es in zwei Varianten.

Zum einen jene mit Polyamid im Kern und einem Mantel aus Dyneema. Damit schützt man den Kern mit dem eben extrem schnittfesten Außenmaterial. Somit sind Dyneema Schlingen super zum Fädeln von Sanduhren.

Zum anderen komplett aus Dyneema. Diese Produktvariante ist aber eher eine Spezialanwendung. Denn sie wird vor allem in der Speleologie verwendet. Hierbei werden die Dyneema Schlingen hauptsächlich als redundanter Fixpunkt bei Abseilstellen bzw. Jumar Strecken verwendet.

Wegen dem niedrigen Schmelzpunkt (145°C) bzw. glatten Oberfläche NIEMALS als Prusikschlinge beim Abseilen verwenden!

Praxis Tipp

Reepschnur Meterware sollte nach 3-5 Jahren aus der Kletterausrüstung ausgeschieden werden. Solltet ihr bei der regelmäßigen Kontrolle der Schnüre Schäden entdecken, sind sie umgehend auszutauschen.

Weiterführende Infos: DAV Panorama Artikel zur Gebrauchsdauer von Schlingen