Abenteuerwege

Unsere Abenteuerwege sind ein hochwertiges „Einsteiger Angebot“ für Tourismusdestionationen bzw. Ausflugsziele. Sie sollen im Angebotsportfolio die leichteste Form des „Kletterns“ und ein Angebot für die ganze Familie sein.


Ziel ist wie bei allen unseren Projekten die Steigerung der touristischen Wertschöpfung.

Hierfür kombinieren wir eine Mischung aus alpinem Wegebau, Motorik Elementen aus Holz und Stein sowie Klettersteigbau. Wo möglich, können wir auch leichte Boulderquergänge an Naturfels umsetzen bzw. künstliche Klettergriffe befestigen.

D.h. wir nutzen die jeweils vorhandenen natürlichen Gegebenheiten wie z.B. kleine Felswände, Felsplatten, Senken und Geländekuppen.

Somit ergeben sich für die Gäste spannende, kletterbezogene Bewegungsangebote. Diese sind in der Regel durch die Interaktion Eltern – Kinder zu meistern. Entweder mit aktiver Hilfestellung oder passivem Abstützen. Wir bringen die Familienmitglieder also „nah aneinander“, lassen sie interagieren und sorgen dabei automatisch für den Einstieg ins „Kraxeln“.

Unser Referenzprojekt haben wir 2024 für den Verbund Tourismus an der Kölnbreinsperre im Maltatal erreichtet. Es beinhaltet 13 Stationen, welche im Folgenden noch genau beschrieben sind.

Die Kern Attribute unserer Wege im Überblick:

  • naturnahe Umsetzung mit Holz bzw. Nutzung der natürlichen Ressourcen (Felsen, Steine, Gelände,…)
  • abwechslungsreiches Bewegungsangebot für Familien mit Kindern ab ca. 6 Jahren
  • spannende Kletterstationen als „Einsteiger Angebot“ für Kletterdestinationen
  • Erhöhung der Aufenthaltsdauer von Gästen
  • keine Ausrüstung notwendig wie z.B. Klettersteigset oder Seil und Gurt
  • auf Wunsch – wo möglich und sinnvoll – zusätzliche TÜV Zertifizierung
  • geringe Investitionskosten, da wir nur natürliche Strukturen der Landschaft nutzen
  • alle Arbeiten aus einer Hand – inkl. geologischem Gutachten, Ansuchen bei Naturschutzbehörden, Förderunterlagen, usw.
  • umfassende Baudokumentation
  • wir haben in unserem Team Experten wie Geologen, Forstwirte und Wildbach- & Lawinenverbauung Ingenieure

Wir füllen eine Angebotslücke

Mit unseren Abenteuerwegen füllen wir eine Lücke im Angebotsportfolio für unsere Kunden. Nämlich ein Einsteiger Angebot für Familien! Unser Referenzprojekt ist ein perfektes Beispiel dafür.

Denn gemeinsam mit dem Verbund Tourismus entwickeln wir bereits seit Jahren die Erlebnisdimension „Klettern“ an der Malta – Hochalmstraße. Hierfür haben wir durch die Klettergarten Errichtungen bzw. Klettergarten Sanierungen das Angebotsportfolio für Anfänger und Intermediates stark entwickelt.

Was uns noch gefehlt hat, war ein absolutes Einsteigerangebot in das Thema „Klettern“ für Familien.

Zeitgleich sollten wir dieses örtlich an das Ausflugsziel Kölnbreinsperre bzw. Berghotel Malta koppeln. Ziel: Erstens ein zusätzliches, naturnahes Erlebnisangebot für Familien am Top 10 Kärnten Ausflugsziel mit ca. 130.000 Besuchern pro Jahr. Zweitens eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer der selben Zielgruppe. Drittens eine neue Perspektive auf die Kölnbreinsperre abseits der Staumauer selbst.

Kinder auf einer der Stationen des Abenteuerweg Kölnbrein in alpiner Landschaft und mit Stausee im Hintergrund.
Wir schaffen Angebote besonders für Familien mit Kindern und Jugendlichen. Hier der „Abenteuerweg Kölnbrein“ für den Verbund Tourismus.

Unsere Abenteuerwege – From Landscape to values

Unsere Abenteuerwege nützen ausschließlich die natürlichen Gegebenheiten. Somit schaffen wir spannende Bewegeungsangebote auf Basis bereits vorhandener Strukturen wie Felsen, Wiesen, Geländekuppen, usw…

Die Natur hat hier bereits selber die besten Voraussetzungen geschaffen. D.h. die Investitionen sind gegenüber der Errichtung von künstlichen Strukturen sind vergleichsweise sehr gering.

Ein Abenteuerweg kostet einen Bruchteil eines neuen Gebäudes bzw. gerade einmal so viel wie wenige hundert Meter Radweg.

Minimale Eingriffe in die Natur

Die Bilder unseres Referenzprojektes zeigen es einprägsam. Unsere Abenteuerwege können mit minimalsten Eingriffen in die Natur errichtet werden.

  • Spielgeräte Aufbauten aus Holz
  • Nutzung der vorhandenen Felsstrukturen
  • kleine Betonfundamente unter der Grasnarbe verdeckt
  • Wegeversicherung wie bei einem Wanderweg
  • Steiganlagen mit Holzbrettern oder örtlich verfügbaren Steinplatten
  • Einbau der vor Ort befindlichen Steinblöcke
Drei Kinder auf einem Balance Balken am Abenteuerweg Kölnbrein. Im Hintergrund alpine Landschaft.
Für die meisten Motorik Elemente braucht es nur minimale – nicht sichtbare – Eingriffe, wie sehr kleine Beton Fundamente. Hier. BAlance Balken am Abenteuerweg Kölnbrein für den Verbund Tourismus.

Große Auswahl an Motorik Spielgeräte Kombinationen

Wir errichten unsere Bewegungsstaionen in erster Linie in einer natürlichen Landschaft. D.h. Fels, Geländekuppen, Senken, usw…
Diese reichen aber nicht immer aus, um die gewünschte Länge des Weges bzw. Aufenthaltsdauer zu erreichen. In diesem Fall ergänzen wir wohl überlegt mit Motorik Spielgeräten aus Holz bzw. den benötigten Auststattungsdetails wie Seilschlaufen, Netzen, usw…

Hierbei bieten wir eine große Auswahl an möglichen Aufbauten. Zum einen mit unterschiedlich schwierig motorischen Anforderungen. Und zum anderen mit verschiedensten Größen. In der Regel erfolgt eine gemeinsame Auswahl mit dem Kunden im Rahmen des Beratungsprozesses.

Auf Wunsch normgerecht & TÜV zertifiziert

Viele Kunden hegen den Wunsch, sich beim Betrieb der Abenteuerwege durch eine TÜV Zertifizierung rechtlich abzusichern. Das ist gut so und auch von uns empfohlen.

Hierzu sind jedoch einige Informationen für unsere Kunden wichtig.

Erstens. Alle zusätzlich aufgestellten Motorik Spielgeräten werden nach entsprechenden Normen hergestellt bzw. von uns aufgebaut. Hier kann immer eine TÜV Zertifizierung erfolgen bzw. im laufenden Betrieb eine regelmäßige Inspektion.

Zweitens errichten wir Elemente wie z.B. Mini-Klettersteige, die gerne nach entsprechenden Normen für eine TÜV Zertifizierung errichtet werden können. Allerdings ist dies nicht immer wirklich praktikabel bzw. wirtschaftlich. Denn die natürlichen Gegebenheiten würden oft einen extrem hohen Aufwand bedeuten. Wie z.B. stark strukturierter Fels… Hier empfehlen wir auf die TÜV Zertifizierung zu verzichten.

Drittens gibt es Elemte, wie z.B. Steigabschnitte, die gar nicht TÜV zertifiziert werden können. Hier gibt es keine entsprechende Norm.

Deshalb wenden wir in diesem Fall eine deutlich erhöhte „durchschnittliche Sorgfaltspflicht“ an. D.h. wir errichten Wege und Steiganlagen immer deutlich sicherer, als es ein normaler Wegebauer tun würde.

Eine mögliche TÜV Zertifizierung wird gerne von uns begleitet. Auftraggeber muss jedoch der Betreiber und Wegehalter sein.

Logo des TÜV Austria in Schwarz - Rot als Wortmarke.

Beratungsprozess bei unseren Abenteuerwegen

Die Errichtung eines Abenteuerweges ist bei uns ein mehrstufiger Prozess. Dabei sollen die folgenden Ziele erreicht werden.

Ein Erstgespräch bei Interesse ist dabei kostenlos. Sollten wir dabei überzeugen, so machen wir Ihnen gerne ein verbindliches Angebot.

Dabei starten wir NACH einer Besichtigung vor Ort mit dem Beratungsprozess mit einem längeren Interview. Zu klären gilt es:

  • Ziele des Auftraggebers
  • Feststellung der technischen Möglichkeiten
  • Notwendigkeit von externen (geologischen) Gutachten
  • Klärung Widmung und ggf. naturschutzrechtliche Bewilligung
  • Klärung involvierte Nutzungsberechtigte wie Weiderechte, Jagdrechte,…
  • Möglichkeiten des Aufbaus von Alleinstellungsmerkmalen
  • Budget
  • zeitlicher Projektablauf