Bouldermatten

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50 x 40 x 3cm

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90 x 55 x 5 cm
 49,90

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75 x 50 x 3cm

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100 x 48 x 6 cm
 94,90

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110 x 100 x 9cm
 159,90

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120 x 100 x 9cm

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120 x 110 x 10 cm

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120 x 90 x 13cm

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132 x 100 x 10cm

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130 x 100 x 14cm
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120 x 100 x 10cm
 250,00

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132 x 100 x 14,5 cm
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118 x 100 x 10cm

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200 x 100 x 10cm
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160 x 120 x 14cm
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180 x 110 x 13cm
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210 x 100 x 10cm
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148 x 118 x 12,5cm

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156 x 110 x 12cm

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150 x 130 x 12cm
 389,90

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Bei bolting.eu bieten wir euch eine große Auswahl an Bouldermatten a.k.a Crashpads.

Das Bild zeigt einen großen Bouldermatten Typ, ein sogenanntes Fat Pad. Es steht schräg in Bildmitte und hat ein gelbes Center sowie schwarze Außenränder.Denn wir bouldern selber extrem gerne und wissen um die Wichtigkeit guter Pads. Deshalb soll unser Sortiment auch entsprechend groß sein.

D.h. zum einen viele unterschiedliche Größen. Und zum anderen Modelle mit Preisen für jede Brieftasche.

Um euch bei der Kaufentscheidung zu helfen, findet ihr im Folgenden umfangreiche Infos zu den Matten fürs Bouldern.

Wir haben uns bemüht, systematisch und übersichtlich vorzugehen und haben den Beitrag entsprechend strukturiert.

Historie Bouldermatten a.k.a. Crashpads

Bis in die 1990er Jahre was das mit Pads im deutschsprachigen Raum so eine Sache. Denn mit adäquater Boulderausrüstung war es nicht weit her damals.
D.h. man musste sich bis dahin seine Matten selber aus Material von der Sperrmüllsammlung bauen.

Zum Beispiel wurden alte Schaumstoff Matratzen zerschnitten und einfach in Plastiksäcke gesteckt. Oder alte Sitzbank Bezüge zusammen getaped und als dicke Pakete durch den Wald geschleppt.

Erst um 1995 kamen dann die ersten „richtigen“ Pads auf den Markt.

Wie z.B. das erste 3-er Pad der Firma „Sport Eybl“ sowie die ersten Modelle von Beal. Überdies waren die selber importierten Modelle von „SOS Escalade“ aus Fontainebleau sehr beliebt.

Erst nach und nach wurden die Pads dann besser. D.h. zum einen die Schaumstoffe sowie die Außenstoffe hochwertiger. Und zum anderen die Dimensionen größer.


Das Bild zeigt einen gescannten Schwarz-Weiss Film mit einem Boulderer darauf. Im Hintergrund liegen ein paar Bouldermatten am Boden.


Bouldermatten Typen

Je nach Bauweise eines Pads unterscheidet man zwischen zwei Typen.

Zum einen den „Taco“ Typ. Dabei wird eine durchgehende Schaumstofffläche wie die mexikanische Köstlichkeit „zusammengerollt„.

D.h. Tacos haben keinen Spalt, das ist ihr großes Plus. Wie z.B. das Edelrid Crux Crashpad.

Und zum andern den „Burito“ Typ. Auch hier lehnt man sich an die Kulinarik an. Denn hier werden zwei oder drei getrennte Schaumstoff Elemente zusammengeklappt.

D.h. Buritos haben immer einen Spalt, wie z.B. beim Ocun Moonwalk Im Flachen ist das nicht wirklich ein Problem. Ist der Untergrund jedoch uneben, ist Obacht angesagt.


Das Bild zeigt eine Erklärungsgrafik zu den Typen von Boudermatten. Es werden ein TAco und ein Burito Crashpad Typ gezeigt.


Sit Pads

Die kleinsten Bouldermatten sind die sogenannten „Sit Pads“. Wie ihr Name schon vorwegnimmt. Sie sind für Sitzstarts gedacht bzw. als Hilfspads um sie gegen Bäume zu legen oder an ihnen  los zu starten.

Sit Pads gibt es wie die „großen Brüder“ in mehreren Varianten. Z.B. als einfaches Pad wie das Edelrid Sit Start. Oder als aufklappbares Pad wie das Ocun Paddy Sitcase.

In der Regel haben Boulderer die viel unterwegs sind ein solches Sit Pad mit dabei. Denn es ist einfach irrsinnig praktisch und macht auch beim Camping als Sitzunterlage eine prima Figur!

Aufklappbare Modelle dienen zudem als Bouldertasche für eure Ausrüstung!


Das Bild zeigt die Ocun Sitcase Bouldermatte. Das Crashpad steht leicht aufgeklappt in Bildmitte. Man erkennt die schwrze Innenseite, die zwei Trageriemen, den Schulterriemen und die rote Außenseite mit dem Logo.



Standard Pads

Für uns sind Standard Pads – unabhängig von Taco oder Burito Typ – alle mittelgroße Bouldermatten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass man mit ihnen alleine bereits ganz ordentlich Bouldern kann.

Oder besser ausgedrückt. Mit einem einzelnen Standard Pad kommt ein Hobby Boulderer bereits gut aus.

Folglich haben sie meist eine Größe um die 110 x 100cm und sind so um die 10cm dick. Wer viel bouldert, besitzt meist zwei Standard Pads oder aber auch ein zusätzliches, noch größes Pad.

Unsere Tipps beim Kauf eines Standard Pads lauten:

Beachtet dass man oft nur baugleiche Modelle zusammenkletten kann.

Zudem müsst ihr gut recherchieren, wenn ihr ggf. das Pad auch als Couch nutzen wollt. Nicht alle haben die entsprechenden Vorrichtungen!

Lieber etwas mehr ausgegeben und eine dickere Matte kaufen. In der Regel lohnen sich 30,- bis 50,- Euro mehr allemal!


Das Bild zeigt die Ocun Moonwalk Bouldermatte. Sie liegt ganz aufgeklappt schräg im Bild. Man erkennt das Crashpad mit all seinen Features wie Trageriemen, grüne Oberseite und robuste Unterseite aus schwarzem Balistic Cordura sehr gut.


Große Sache!

Für bestimmte Anforderungen eignen sich besonders dicke bzw. große Pads.

Zum einen sind da die sogenannten „Highballs“. So werden von Boulderern besonders hohe Probleme bezeichnet mit entsprechender Fallhöhe. Hier sind sehr dicke Pads klarer Weise von enormen Vorteil.

Zumeist reicht bei einem Highball eine Matte ohnehin nicht aus. Meist müssen gleich mehrere zusammen gelegt werden um eine sichere Landebahn zu bauen.

Und zum anderen sind da die Pads die so groß sind, dass man darauf schlafen kann. D.h. sie sind mindestens 180cm lang. Diese Bouldermatten eignen sich perfekt für Bouldertrips wo man campen möchte.

In der Regel machen solche Matten zudem ein prima Not – Gästebett!


Das Bild zeigt die Ocun Incubator Bouldermatte. Sie liegt ausgebreitet und schräg in Bildmitte. Man erkennt ihre große Fläche, die rote Oberseite sowie mehrere kleine Trage- und Schnallen Riemen.


Vor- & Nachteile Taco Crashpad

„Tacos“ haben einen riesigen Vorteil. Sie bestehen aus einer durchgehenden Fläche und haben keinen Spalt.

Folglich landet man immer direkt auf einer planen Fläche, das Risiko umzuknöcheln ist dadurch stark minimiert. Des weiteren hat man zwischen den Mattenhälften immer einen kleinen Spalt. Der ist ideal für die Boulderausrüstung wie Schuhe, Chalkbag etc…

Diese Bauweise bringt aber auch Nachteile mit sich. Erstens muss die Matte immer in die gleiche Richtung zusammengerollt werden. Wer einmal in die falsche Richtung rollt, „bricht“ ziemlich sicher die harte Schaumstoffschichte. Dann hat man erst recht wieder einen Spalt.

Zweitens muss man Taco Matten immer „aufmachen“ wenn man sie einlagert. Das schont den Schaumstoff ungemein!

Zudem lassen sich Tacos nicht ganz so effizient zusammenlegen. D.h. sie brauchen mehr Stauraum.


Das Bild zeigt die gelbe Edelrid Crux 3 Bouldermatte ausgelegt auf einem weißem Quadrat. Man erkennt die gelbe Oberseite, das Edelrid Logo sowie die schwarze Unterseite.



Vor- & Nachteile Burito Bouldermatten

„Buritos“ haben folgende Vorteile.

Erstens sind sie viel einfacher zu bauen. Denn man kann dafür kleinere Schaumstoffmaße benutzen. Oftmals sind sie deswegen auch günstiger.

Zweitens kann man diese Pads sehr effizient zusammenlegen. D.h. sie brauchen im Verhältnis zur Fläche minimalen Stauraum.

Drittens lassen sich Buritos auch leichter „doppeln“. D.h. sie werden einfach zusammengelegt als „Unterbau“ verwendet. Erst darüber legt man dann eine weitere (ausgebreitete) Matte.

Der Nachteil dieser Bauart ist ihr Spalt. Deshalb verfügen manche Modelle über seitliche Klettverschlüsse. Somit lassen sich idente Matten gut „verbinden“.

Noch ein wichtiger Tipp. Ein Burito Bouldering Pad sollte man niemals feucht verstauen. Denn an den Innenseiten kann sich dann leicht Moder oder zumindest modriger Gestank festsetzen.


Das Bild zeigt die Beal Jumbo Pad Bouldermatte. Die orange Matte liegt aufgeklappt und leicht schräg in Bildmitte. Man erkennt die gepunktete Oberseite, die schwarze Unterseite sowie die seitlichen trageriemen.


Herzstück Schaumstoff(e)

Eines vorweg. Eine Bouldermatte ist nur so gut wie seine Schaumstoffe bzw. das daraus gebaute Dämpfungssystem!

Denn Crashpads bestehen in der Regel aus zwei unterschiedlich dichten Schaumstoffen bzw. Bauteilen. Zum einen aus einer dichten und dünnen Lage an der Oberseite. Und zum anderen aus einer dicken Lage weichen Schaumstoff an der Unterseite.

Je nach Hersteller können diese Schaumstoff Lagen bestimmte Namen oder auch Dämpfungssysteme haben. Wie z.B. das FTS System von Ocun, welches aus vertikalen Schaumstoff Röhren besteht.

Sie folgen aber alle dem selben Prinzip. Die Fallenergie zuerst zu verteilen und dann unmittelbar an die Unterschichte weiterzugeben.

Vereinfacht dargestellt funktioniert das umso besser bzw. umso länger, je hochwertiger die Schaumstoffe sind. bolting.eu führt deshalb keine Billigmodelle weil die Schaumstoffe in der Regel entsprechend minderwertig sind.


Das Bild zeigt eine bunte Grafik welche den Aufbau des Schaumstoff von Ocun Bouldermatten erklärt. MAn sieht vier Erklärungen zur Bauweise und den Schaumstoffen.


Bouldermatten Außenstoffe & Schnallen

Alle in unserem Sortiment befindlichen Crashpads haben eine sehr gute Qualität. Folglich bestehen sie in der Regel aus extrem abriebfesten Cordura oder einem Äquivalent dieses Materials.

Dieses robuste Material sorgt dafür, dass euch die Außenhaut nicht einreißt. Wie z.B. bei spitzen Steinen oder Ästen.

Der Hersteller Ocun verwendet auf den Unterseiten ein dick PVC beschichtetes Ripstop Nylon. Auch dieses hält sehr gut bzw. lässt Nässe nicht eindringen.

Wer etwas Acht gibt, sollte also lange eine Freude mit seinen Pads haben.

Dafür sorgen in der Regel auch überall Alu-Schnallen. Denn diese können nicht brechen und sind zudem schön flach. Sie bieten gegenüber Kunststoff Schnallen wesentliche Qualitätsvorteile!

Unser Tipp: Lasst die Finger von billigen Pads mit dünnen Außenstoffen und Schnallen aus Kunststoff!



Pflegetipps Bouldermatten

Ihr wollt lange eine Freude mit eurem Pad haben? Dann geben wir euch folgende Insider Tipps:

Erstens solltet ihr Euer Pad niemals feucht lagern. Immer nur im trockenen Zustand ablegen! Damit vermeidet ihr Moder und kurze Lebensdauer der Schaumstoffe. Das Pad auch nicht in der offenen Sonne lagern. Intensive UV Strahlung macht euch nämlich den Außenstoff kaputt!

Zweitens solltet ihr – überall wo möglich – immer mehrere Matten verwenden. Legt eure Matten zusammen und vor allem übereinander. Dies entastet die Schaumstoffe ganz enorm und verlängert die Lebensdauer!

Drittens solltet ihr eure Pads ab und zu mal waschen. Am besten im Sommer mit etwas Seife einreiben und mit einem Schlauch abspritzen. Dann gut trocknen.

Viertens solltet ihr tunlichst scharfe Gegenstände vermeiden. Zum einen beim Bouldern selbst. Und zum anderen beim Transport im Auto. D.h. lieber mal das Absprunggelände inspizieren und ggf. Steine oder Äste wegräumen. Eure kleine Axt oder Werkzeug im Kofferraum zudem sicher wegpacken!

Was ist ein Crashpad?

Ein Crashpad ist eine kompakte Schaumstoffmatte die beim Bouldern als Aufprallschutz auf den Boden gelegt wird. Sie besteht aus einer obern, dichten“ Schaumstoffschichte welche die Fallenergie aufnimmt und an die untere „weiche“ Schichte weiterleitet.Das Bild zeigt den VErwendungszweck einer Bouldermatte. Ein Kletterer steigt auf einen Felsblock und hat unterhalb am Boden die Matte als Schutz hingelegt.

Was ist der Unterschied zwischen Taco und Burito Bouldermatte?

Unter einer Taco Matte versteht man ein Bouldering Pad mit einer durchgehenden Schaumstoff Fläche. D.h. sie hat keinen Spalt wird. Wie die mexikanische Köstlichkeit wird sie also „zusammengerollt“.
Die Burito Matte hingegen besteht aus zwei oder mehreren Elementen, die zusammengeklappt werden. D.h. sie hat einen Spalt.

Welche Crashpads sind für Highballs geeignet?

Für Highballs verwendet man in der Regel die dicksten Modelle der einzelnen Hersteller. Wie z.B. die Ocun Dominator oder die Beal Jumbo Pad Bouldermatte.Das Bild zeigt die Beal Jumbo Pad Bouldermatte. Die orange Matte steht aufgeklappt und stehend in Bildmitte. Man erkennt die gepunktete Oberseite, die schwarze Unterseite sowie die seitlichen trageriemen.